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Medikamente
Medikamente und Autofahren - Wenn Sie Medikamente nehmen müssen, informieren Sie sich zuerst über die möglichen Folgen auf das Fahrverhalten. Lesen Sie den Beipackzettel oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Schlaf- und Beruhigungsmittel verlängern die Reaktionszeit ganz erheblich. Besonders bedenklich sind Benzodiazepine und Barbiturate. Husten-Mittel enthalten häufig Codein und haben dieselbe Wirkung wie Schlaf- und Beruhigungsmittel. Nach einer Augenuntersuchung, bei der Sie zur Untersuchung Augentropfen erhalten haben, ist besondere Vorsicht geboten. Die Tropfen vermindern die Sehschärfe und steigern die Blendempfindlichkeit. Kortison können bei Langzeitbehandlung die Sehschärfe nachteilig beeinträchtigen. Schmerzmittel können benommen machen und die Sehschärfe verringern. Absolutes Fahrverbot gilt bei Opioiden, zB. Morphin Appetitzügler können Unruhe, Schwindel bis hin zur Angst auslösen. Psychopharmaka: Nach der Behandlung in den ersten zwei Wochen auf Autofahren verzichten. Magen-Darm-Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen wirken stark beruhigend auf den gesamten Organismus.
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