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Das kostet der Führerschein in Deutschland

Je nachdem, wo in Deutschland Sie wohnen, kann der Führerschein eine teure Angelegenheit werden. Laut einer ADAC-Stichprobe von 500 Fahrschulen, gibt es nicht nur je nach Region, sondern auch innerhalb einer Stadt sehr unterschiedlich.

Günstig an den "Lappen" kommt man in Wittenberg (Sachsen-Anhalt), wo der Fahrschühler nur 1.371 Euro bezahlen muss. Es folgen Leipzig (1.372 Euro) und Berlin (1.406 Euro). Am härtesten trifft es Fahrschühler aus Freisingen (Bayern), wo man stolze 2.219 Euro auf den Tisch legen muss, gefolgt von Ravensburg (Baden-Württemberg) mit 2.118 Euro.

Aber nicht nur in den Regionen schwanken die Preise wie eine Tanne im Wind, das zeigen die Beispiele Leipzig und Hannover. So kann man in Leipzig den Führerschein für 1.915 Euro machen, oder man geht zu einer anderen Fahrschule bei der es nur 1.156 Euro kostet. Hier liegt der Unterschied in der selben Stadt bei satten 759 Euro. Auch in Hannover (720 Euro), Berlin (709 Euro), Köln (637 Euro) und Hamburg (593 Euro) sind die Unterschiede gewaltig, hier sollte man auf jeden Fall vergeleichen.

Die Preisunterschiede kann man an den einzelnen Leistungen festmachen. So liegen zum Beispiel die Grundgebühren zwischen 20 Euro in Berlin und 307 Euro in Freisingen. Gravierend sind auch die Unterschiede bei den Anmeldegebühren zur praktischen Prüfung, so zahlt man in Bremen netter weise keinen Cent und in München ganze 200 Euro.

Wenn es nach dem ADAC ginge, sollten die Gebühren bundesweit vereinheitlicht werden. Im Test hat der ADAC jeweils 30 Fahrschulen aus 15 Großstädten und fünf in 15 Kleinstädten unter die Lupe genommen. Dem Test zugrundegelegt wurden jeweils die Grundgebühr inklusive 14 Doppelstunden Theorie, die vorgeschriebenen 12 Stunden Sonderfahrten, Übungsbögen, Anmeldung zur praktischen Prüfung, 25 normale Fahrstunden und die Prüfungspauschale von TÜV & Dekra.