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HORRORCRASH - Überholt trotz Verbot und Gegenverkehr - 3 Menschen sterben
Polizeibericht:

Schwerer Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 311 forderte drei Todesopfer und einen Schwerverletzten
Zwei Personenwagen und zwei Lastzüge sind total beschädigt

Am Mittwochabend hat sich  gegen 22.45 Uhr auf der Bundesstraße 311 zwischen Tuttlingen und  Immendingen ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Insgesamt waren  zwei Personenwagen und zwei Sattelzüge in den Unfall verwickelt. Alle drei  Insassen in einem  der beiden Personenwagen  sind dabei zu Tode gekommen. Im anderen  Pkw wurde  der 27 Jahre alte Fahrer schwer verletzt. Die beiden  Lkw-Fahrer  überstanden den Unfall mit einem Schrecken, blieben äußerlich unverletzt.

Beim Eintreffen der ersten  Einsatzfahrzeuge  der Polizei und des Rettungsdienstes bot sich den Polizeibeamten und Sanitätern ein Bild des  Schreckens.  Einer der beiden verunglückten Fahrzeuge  (Audi) war derart beschädigt, dass Teile des Wagens im  weiten Umkreis  verstreut  herumlagen. Die Insassen  in diesem Wagen waren   eingeklemmt. Bei zweien konnte  der Notarzt nur noch den Tod feststellen.  Der dritte Insasse wurde von der Feuerwehr Tuttlingen aus dem Wrack  geborgen, überlebte den Unfall aber dennoch nicht. Er verstarb wenige Minuten  später noch an der Unfallstelle. 

Der Fahrer im anderen beteiligten Pkw  ( Mitshubishi) wurde schwer verletzt und nach der notärztlichen Erstversorgung mit dem Rettungswagen in die Kreisklinik eingeliefert. Zur  Ermittlung des Unfallhergangs, die sich als  sehr schwierig erwies,  hat die Polizei noch in der Nacht  einen Unfallsachverständigen in die Ermittlungen mit einbezogen. Nach den ersten Feststellungen  zufolge setzte der Fahrer des Mitshubishi  auf der Fahrt von Immendingen in Richtung Tuttlingen im Auslauf einer langgezogenen  Linkskurve  trotz Überholverbots und einer durchgezogenen Mittellinie zum Überholen des vorausfahrenden  Audis an, obwohl ein Sattelzug entgegen kam. Beide Fahrzeuge fuhren nebeneinander weiter, ohne vor dem entgegenkommenden  Sattelzug abgebremst zu haben.  Als Folge des erzwungenen und missglückten Überholvorgangs kam es zu einem heftigen Zusammenstoß zwischen einem der beiden Personenwagen  und dem Sattelzug sowie  zuvor oder im Anschluss danach zu einem weiteren Zusammenstoß zwischen den beiden Personenwagen selber. Der Audi prallte  anschließend noch gegen einen weiteren  dem ersten Sattelzug nachfolgenden  zweiten  Sattelzug. Dieser Aufprall war so heftig, das der Pkw regelrecht auseinandergerissen  wurde und die drei Insassen  dabei tödliche Verletzungen  erlitten. Der in  der  Unfallfolge beteiligte   Mitshubsiche wurde ebenfalls total beschädigt und der allein  darin sitzende Fahre schwer verletzt.

Alle  Unfallopfer in den beiden Personenwagen  waren  Arbeitskollegen  und  befanden sich auf der Rückfahrt  nach  von ihrer  Schicht in einem metallverarbeitenden Betrieb.  Bis zur Stunde ( 03:00 Uhr) war es noch nicht möglich alle drei Toten zweifelsfrei zu identifizieren.

Die Bundesstraße 311  wird  bis zum Abschluss der Ermittlungen der Polizei  und der Bergung der total beschädigten Sattelzüge noch weitere Stunden gesperrt sein, mindestens bis 6 Uhr.  Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.

Welcher der beiden Autofahrer letztendlich den Unfall  durch seine Fahrweise provoziert  und ausgelöst hat, ließ sich noch nicht eindeutig klären.  Die Ermittlungen und weitere Untersuchungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen und dauern noch an.